Dein neuer Airfryer-Favorit: Bifteki wie vom Griechen

Dein neuer Airfryer-Favorit: Bifteki wie vom Griechen

Die griechische Küche hat uns mit ihren herzhaften Fleischgerichten schon immer begeistert. Bifteki, diese mit Feta gefüllten Hackfleischbällchen, gehören zu den absoluten Klassikern jeder Taverne. Was früher nur beim Griechen um die Ecke zu bekommen war, lässt sich heute ganz einfach zu Hause zubereiten – und zwar im Airfryer. Diese moderne Zubereitungsmethode macht die saftigen Hackfleischröllchen nicht nur schneller fertig, sondern auch deutlich fettärmer als in der Pfanne. Dabei verlieren sie nichts von ihrem authentischen Geschmack. Der Airfryer sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und eine knusprige Außenhülle, während das Innere schön saftig bleibt. Perfekt für alle, die griechisches Essen lieben, aber nicht stundenlang in der Küche stehen möchten.

25

18

mittel

€€

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Vorbereitung der Zutaten

Beginnt damit, die Zwiebeln zu schälen und sehr fein zu würfeln. Je kleiner die Zwiebelstücke sind, desto besser verteilen sie sich später in der Hackmasse. Die Knoblauchzehen ebenfalls schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken oder sehr fein hacken. Den Feta-Käse aus der Verpackung nehmen und mit einer Gabel in einer kleinen Schüssel gut zerdrücken, sodass eine krümelige Masse entsteht. Dieser wird später die Füllung für eure Bifteki bilden.

2. Herstellung der Hackfleischmasse

Das Rinderhackfleisch in eine große Schüssel geben. Die fein gehackten Zwiebeln, den zerdrückten Knoblauch, das Paniermehl und alle Gewürze hinzufügen. Das Paniermehl ist wichtig, denn es bindet die Masse und sorgt dafür, dass die Bifteki beim Garen nicht auseinanderfallen. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Mit sauberen Händen alles gründlich miteinander verkneten. Nehmt euch dafür mindestens drei bis vier Minuten Zeit. Die Masse sollte homogen werden und alle Zutaten müssen gleichmäßig verteilt sein. Wenn die Masse zu trocken erscheint, könnt ihr einen Esslöffel kaltes Wasser hinzufügen.

3. Formen der Bifteki

Teilt die Hackfleischmasse in acht gleich große Portionen. Nehmt eine Portion in die Hand und drückt mit dem Daumen eine Mulde hinein. In diese Mulde gebt ihr etwa einen Esslöffel des zerdrückten Feta-Käses. Jetzt formt ihr vorsichtig eine Kugel um den Käse herum und drückt sie dann zu einem flachen Pattie, also einer runden, flachen Scheibe von etwa zwei Zentimetern Dicke. Achtet darauf, dass der Käse komplett von der Hackfleischmasse umschlossen ist, damit er beim Garen nicht herausläuft. Wiederholt diesen Vorgang mit allen acht Portionen. Die fertigen Bifteki könnt ihr auf einem Teller bereitlegen.

4. Vorbereitung des Airfryers

Heizt euren Airfryer auf 180 Grad Celsius vor. Das Vorheizen dauert in den meisten Geräten etwa drei Minuten und ist wichtig für ein gleichmäßiges Garergebnis. Während der Airfryer vorheizt, bestreicht ihr die Bifteki von beiden Seiten dünn mit Olivenöl. Das könnt ihr entweder mit einem Backpinsel machen oder das Öl mit den Fingern verteilen. Das Öl sorgt für eine schöne Bräunung und verhindert, dass die Bifteki am Korb kleben bleiben.

5. Garen im Airfryer

Legt die Bifteki in den vorgeheizten Airfryer-Korb. Achtet darauf, dass zwischen den einzelnen Stücken etwas Platz bleibt, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann. Je nach Größe eures Geräts müsst ihr eventuell in zwei Durchgängen arbeiten. Stellt den Timer auf 18 Minuten. Nach neun Minuten öffnet ihr den Airfryer vorsichtig und wendet die Bifteki mit einer Zange oder einem Pfannenwender. So werden sie von beiden Seiten gleichmäßig braun und knusprig. Die restlichen neun Minuten garen lassen, bis die Bifteki außen eine schöne goldbraune Farbe haben und innen vollständig durchgegart sind.

6. Überprüfung der Garzeit

Um sicherzugehen, dass eure Bifteki perfekt durchgegart sind, könnt ihr ein Fleischthermometer verwenden. Die Kerntemperatur sollte mindestens 70 Grad Celsius betragen. Wenn ihr kein Thermometer habt, schneidet eines der Bifteki in der Mitte auf: Das Fleisch sollte komplett durchgegart sein und keine rosa Stellen mehr aufweisen. Der Feta im Inneren wird schön weich und cremig sein. Lasst die fertigen Bifteki nach dem Garen noch zwei bis drei Minuten ruhen, bevor ihr sie serviert. So können sich die Fleischsäfte gleichmäßig verteilen.

Gisela

Tipp vom Chefkoch

Wenn ihr möchtet, dass eure Bifteki noch saftiger werden, könnt ihr der Hackfleischmasse einen Esslöffel griechischen Joghurt hinzufügen. Das macht die Konsistenz weicher und sorgt für extra Feuchtigkeit. Für eine authentischere Note könnt ihr auch etwas frische Minze zur Hackfleischmasse geben – das ist in Griechenland sehr beliebt. Wenn ihr die Bifteki am Vortag vorbereiten möchtet, formt sie einfach, legt sie auf einen Teller, deckt sie mit Frischhaltefolie ab und bewahrt sie im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag könnt ihr sie dann direkt aus dem Kühlschrank in den vorgeheizten Airfryer geben, verlängert die Garzeit dann aber um etwa zwei Minuten. Übrigens: Ihr könnt auch verschiedene Käsesorten ausprobieren. Halloumi oder ein würziger Schafskäse funktionieren ebenfalls hervorragend als Füllung.

Der perfekte Wein zu griechischen Bifteki

Zu diesem herzhaften griechischen Gericht passt am besten ein trockener Rotwein aus Griechenland. Ein Agiorgitiko aus dem Nemea-Gebiet bringt fruchtige Noten von dunklen Beeren mit und harmoniert wunderbar mit dem würzigen Hackfleisch und dem salzigen Feta. Alternativ ist auch ein Xinomavro eine ausgezeichnete Wahl – dieser kräftige Rotwein hat genug Struktur, um mit den intensiven Aromen der Gewürze mitzuhalten. Wer lieber Weißwein trinkt, sollte zu einem Assyrtiko von Santorini greifen: Dieser mineralische, frische Weißwein mit seiner lebendigen Säure schneidet durch die Fülle des Fleisches und erfrischt den Gaumen zwischen den Bissen. Für alle, die keinen Alkohol möchten, ist ein Ayran, das salzige Joghurtgetränk, die perfekte Begleitung – genau wie in Griechenland üblich.

Zusätzliche Info

Bifteki sind seit Generationen ein fester Bestandteil der griechischen Esskultur und werden traditionell auf dem Holzkohlegrill zubereitet. Der Name leitet sich vom französischen Wort bifteck ab, was Beefsteak bedeutet, doch die Griechen haben daraus etwas ganz Eigenes gemacht. Im Gegensatz zu einem normalen Burger oder Fleischpflanzerl zeichnen sich Bifteki durch ihre Füllung aus. Meist ist das Feta-Käse, manchmal werden aber auch andere Zutaten wie Tomaten, Paprika oder Oliven hinzugefügt. In griechischen Tavernen werden Bifteki oft mit Tzatziki, dem erfrischenden Joghurt-Gurken-Dip, serviert sowie mit knusprigen Pommes frites und einem frischen Bauernsalat. Die Zubereitung im Airfryer ist eine moderne Interpretation dieses Klassikers, die den authentischen Geschmack bewahrt, aber deutlich weniger Fett benötigt als das traditionelle Braten in der Pfanne oder auf dem Grill. Besonders praktisch: Im Airfryer gelingen die Bifteki auch Anfängern perfekt, da die Temperatur konstant bleibt und nichts anbrennen kann.

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